Unsere Top-5 Webdesign-Trends 2015

Was „in“ oder „out“ ist, ist häufig eine Frage des individuellen Geschmacks. Das gilt für die aktuellen Mode-Trends genauso wie für die neuesten Design-Trends, die uns derzeit im Web begegnen. Je nach technischen Möglichkeiten und Anforderungen entwickeln sich Design-Trends von Webseiten in rasantem Tempo weiter. Was vor wenigen Jahren Jahren noch „State of the Art“ war, entlockt Webdesignern heutzutage nur noch ein müdes Lächeln.

Auch 2015 haben sich wieder zahlreiche Trends im Webdesign durchgesetzt. Unsere fünf persönlichen Favourites stellen wir euch im folgenden Artikel anhand ausgewählter Kundenbeispiele vor.

Webdesign-Trend 1 – Background Hero Images & Full Screen Videos

Großflächige Bilder beherrschen die Startseiten zahlreicher Websites. Wechselnde Bilder (Slider) dienen als Eyecatcher, um wichtige Informationen so früh wie möglich zu vermitteln. Slider werden oft für Blogs, Video- oder Angebotsseiten genutzt. Da sich Webseiten generell aber immer stärker vom schmalen Box-Stil hin zur breiten Fullscreen-Darstellung entwickeln, haben sich auch viele Webdesigner vom Konzept des klassischen Titel-Slider verabschiedet.

Referenz GoButtler Webdesign

 

Für unseren Kunden „GoButler“ haben wir genau dieses Designkonzept umgesetzt und auf die Wirkung großformatiger, flächenfüllender Bilder, sogenannter „Hero Images“, die in den Slider eingebaut wurden, vertraut. Fullscreen-Videos oder Hero Images werden oft mit einem klassischen Blur Effekt (Weichzeichnung des Bildes oder bestimmter Teile davon) kombiniert, um Schriften lesbar darstellen zu können. Das Ziel: Die Verbindung von Bild und Text sollen dem Kunden eine Geschichte erzählen (visuelles Storytelling), die ihm den Einstieg in die Webseite erleichtert. Vorteil dieses Design-Trens: Der Website-Besucher kann sich auf eine Sache konzentrieren und wird nicht durch zu viele Effekte und Funktionen abgelenkt.

Selbstverständlich bedeutet diese kleine Designrevolution nicht das Ende des „klassischen Sliders“. Für Magazine, Blogs oder zahlreiche Shopseiten wird der Slider immer noch gerne und häufig verwendet.

Webdesign-Trend 2 – Parallax Scrolling

Das sogenannte Parallax Scrolling ist vielleicht DER Webdesign-Trend des Jahres. Er ist durch eine weitere technische Neuerung „in Mode“ gekommen. Das Scrollen auf Webseiten ist spätestens seit der verstärkten Nutzung von Mobilgeräten als Standard zu definieren. Moderne Webseiten, die für die Darstellung auf mobilen Endgeräten ausgelegt sind, können darauf häufig nicht mehr verzichten, da die mobile Ansicht (Responsive Webdesign) optimal zum Scrollen angelegt ist. Dem Website-User wird suggeriert, dass sich einzelne Website-Ebenen unterschiedlich schnell bewegen. Einfacher gesagt geht es um eine unterschiedlich schnelle Bewegung verschiedener Elemente. Dadurch wird eine Bewegung simuliert, die das Bild beleben soll. So wie von uns am Beispiel der IFA-Website umgesetzt. Das Parallax Scrolling ist eine interessante und witzige Effekt-Spielerei, die die Verweildauer der Besucher auf einer Seite verbessern kann.

Referenz IFA 2015 Webdesign

 

Webdesign-Trend 3 – Flat Design

Das Flat Design ist bereits seit einigen Jahren ein beliebter und gern genutzter Designstil. Prominentestes Beispiel ist die Windows Oberfläche, die schon seit langer Zeit im Flat Design ausgestrahlt wird. Richtig „populär“ wurde das Flat Design erst durch die optische Änderung in IOS7 von Apple. Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine vereinfachte Darstellung der einzelnen Elemente. Features wie Schlagschatten, abgeschrägte Kanten oder Reflektionen wurden komplett aus den Designkonzepten entfernt. Grund ist die gewünschte Einfachheit. Denn „Einfachheit ist der höchste Grad der Vollendung“, wie bereits DaVinci zu Lebzeiten treffend feststellte. In unserem folgenden Beispiel bei der Fima Quast Präzisionstechnik GmbH haben wir das Flat Design im Gestaltungskonzept berücksichtigt.

Referenz Quast Webdesign

 

Webdesign Trend 4 – Video und Big Pictures statt Text

Texte sind wichtige Bestandteile aller Online-Marketingmaßnahmen. Ohne Text gibt es keine Sichtbarkeit und ohne Sichtbarkeit keinen Erfolg im Netz. Die Kunst ist, den Website-User von heute mit dem richtigen Einsatz und der passenden „Dosis“ von Text- und Bildelementen abzuholen und zu unterhalten. Oft werden deshalb große Bilder oder Videos genutzt, um denselben Inhalt mit weniger Text darzustellen. Für die Internationale Grüne Woche haben wir diese unterschiedlichen Content-Elemente miteinander verbunden.

Referenz Grüne Woche Webdesign

 

Webdesign-Trend 5 – Fokus auf Typography

Schriften gelten als sehr wichtige Bausteine in der Konzeption von Website-Designs. Google bietet mit seinen kostenlosen Fonts eine Reihe moderner Web-Schriftarten.

Referenz MyMonogram Webdesign

 

Für unseren Kunden „myMonogram“ haben wir eine spezielle Typography für das Website-Konzept verwendet. Es war unser Ziel persönliche und individuelle Eigenschaften der Website dadurch noch stärker hervorzuheben. Wo früher Arial, Times New Roman oder Helvetica als Standard ausgewählt wurden, ist man im Webdesign heute dazu übergegangen, Schriften und Designs miteinander zu kombinieren.